a.o. GV vom 16.8.2013: Volksmotion lanciert

Volksmotion für die Erhaltung der Fussball- und Trainingsplätze auf der Breite mit 68: 2 Stimmen glänzend angenommen
a.o. GV vom 16.8.2013Der Stadtrat wird eingeladen, die Fussball-und Trainingsplätze auf der Breite für den Jugend- und Breitensport zu erhalten und polysportiv aufzuwerten. So heisst der nach einer breit und intensiv geführten Diskussion abgeänderte Text. Es geht darum, dass die drei Trainingsplätze südlich des FCS-Stadions langfristig erhalten bleiben und nicht überbaut werden dürfen. Die weitere Forderung, das Breitestadion zu sanieren und zu erneuern, wurde sistiert. Sowohl die Stadträte Urs Hunziker und  Dr. Raphaël Rohner als auch FCS-Präsident  Aniello Fontana wiesen auf den erbärmlichen Zustand des Stadions hin. Aniello Fontana erklärte, man könne es nur abreissen, eine Sanierung sei eine Illusion. Es gebe nur einen Neubau, der allen Infrastrukturerfodernissen genügen müsse. Zudem sei letzlich auch ein Superleague taugliches Stadion zwingend notwendig.  Mit diesen Meinungen konfrontiert kam die Versammlung zum Schluss, die Forderung nach einer Sanierung des Stadions zu sistieren und sich auf das Hauptanliegen zu konzentrieren.
Vorerst gilt es die Bedrohung der bestehenden Trainings- und Spielfelder durch Ueberbauungen abzuwenden. Gemäss der ursprünglichen Absicht der Wohnraumentwicklung soll das Areal der Fussballanlagen dem Wohnungsbau Platz machen.
Bei zunehmender und verdichteter Bauweise dürfen Bewegungsflächen für Jugend, Sport und Freizeit nicht vergessen werden.  Selbst wenn das Super-League-Stadion im Herblingertal doch noch gebaut würde, werden die angrenzenden Spielflächen für den Juniorenfussball und weitere Breitensportarten auf der Breite benötigt. Spielvi betreut 220 Junioren(+ 30 auf der Warteliste) und der FCS  318 Junioren.
Der Quartierverein wird nun in den nächsten Wochen Unterschriften für die aufgelegte Volksmotion sammeln. Ziel ist der langfristige Erhalt der Infrastruktur für den Breiten- und Jugendsport, was für Sportvereine und die Jugend der Stadt Schaffhausen überlebenswichtig ist.