Ja zur Erweiterung der Schulanlage Breite

Raum für Primarklassen und Tagesstrukturen

Am 17. April 2016 entscheiden die Stimmbürger der Stadt Schaffhausen, ob auf der Breite die Schulanlage erweitert wird und welche Variante gebaut werden soll. An der Urne kann zwischen Varianten gewählt werden.

Mit einem überzeugten zweimal Ja kann die Stimmbevölkerung eine jahrelange Planungsgeschichte zu Ende führen und die Schulraumnot im „Schulkreis West“ beheben.

Warum muss Schulanlage Breite erweitert werden?

    • Für drei Mittelstufenklassen (4./5. und 6. Klasse) fehlen seit Jahren die Klassenzimmer im Breiteschulhaus. Die Schüler müssen in die Steigschule ausweichen.
    • Angesichts der regen Bautätigkeit auf der Breite und damit dem laufenden Zuzug von Familien ist die Notwendigkeit für ein zusätzliches, neues Primarschulhaus im Gebiet ausgewiesen.
    • Die fehlende Aula verhinderte klassenübergreifende und kulturelle Aktivitäten. Mit dem Bau eines Multifunktionsraum sowohl der Unterricht aufgewertet als auch wichtige Bedürfnisse von Dritten (Vereinen) erfüllt werden.
  • Der neue Aussensportplatz erweitert eine sinnvolle Gestaltung im Sportunterricht und zugleich werden die viel zu engen Pausenplatzverhältnisse erweitert.
  • Die bestehenden zwei Containerräume sind baufällig und müssen ersetzt werden.

 

 Geplantes Raumprogramm

  • 6 Normalklassenzimmer mit den dazugehörigen Gruppenräumen 3 Werkräume für textiles Werken mit Materialraum
  • Lehrerzimmer , Vorsteherbüro, Kopierraum, Besprechungsräume für Logopädie, Stützunterricht
  • 1 Multifunktionaler Raum (Aula)
  • 5 ½ Zimmer Wohnung für den Hauswart
  • Räume für die ausserschulische Betreuung von 22 Kindergarten- und Primarschulkindern

An der Urne kann zwischen zwei Varianten gewählt werden.

Weil die Vorlage des Stadtrates 2013 aus Kostengründen keine Mehrheit im Parlament fand, musste die Baufachkommission neben dem Projekt «SHED» – ein grösserer Massivbau mit Sägezahndach – eine etwas günstigere Variante entwickeln, was zum Vorschlag «SOL» mit kleinteiligen Holzbauten führte. Letztlich konnte sich die Baufachkommission nicht einigen, welches von den zwei Projekten das bessere ist. Daher wurde eine Variantenabstimmung vorgeschlagen: Das Stimmvolk soll entscheiden, welches Schulhaus gebaut wird.
Schulhaus Breite Variante SHED«SHED» Sieger im Architekturwettbewerb

Ein grosser Baukörper mit Sägezahndach, in dem alle benötigten Räume integriert werden. Das bestehende Gebäude mit Abwartswohnung und Werkräumen wird abgerissen. Gebäudetyp :Massivbau nach den Richtlinien für Minergie A Eco.

Kosten:12 562 000 Franken bei einer Kostengenauigkeit von +/– 15 Prozent.
Das Sieger­projekt ‹SHED› überzeugte die Jury wie auch den Stadtrat städtebaulich durch den sparsamen Umgang mit dem verfügbaren Bauland im Areal und konzeptionell durch die klare ­Organisation auf zwei Geschossen, die durch die gewählten Strukturen flexibel bespielbar sind.

Schulhaus Breite Variante SOL

 «SOL»: Das wichtigste der drei Gebäude des Projekts Der Schulhaus-Neubau soll aus vorfabrizierten Holzelementen erstellt werden. Die Sparalternative aus Holzelementen entstand unter der Leitung der Baufachkommission. Drei Baukörper, die unterschiedliche Funktionen haben. Das bestehende Gebäude mit Abwartswohnung und Werkräumen wird saniert. Das zweistöckige Schulhaus und der einstöckige Pavillon für die Tagesstrukturen werden als Element- oder Modulbau in Holz erstellt.

Kosten: 10 072 000 Franken bei einer Kostengenauigkeit von +/– 15 Prozent.

Das Projekt ‹SOL› entspricht den schulischen Bedürfnissen und kann auch aus baulicher Sicht als qualitativ überzeugend beurteilt werden.
Wie das Projekt «SHED» erfüllt «SOL» dasselbe Raumprogramm.