Kategorie-Archiv: Aktuelles

Rückblick auf die GV 2016

Hauptsache, das Schulhaus wird erweitert
VON DANIEL LAY (SN vom 21.3.2016)

Sehr gut besetzt war der Saal des Restaurants Schützenhaus am Freitagabend an der Generalversammlung (GV) des Quartiervereins Breite. Der Grund für den grossen Mitgliederaufmarsch war wohl das Hauptthema der Versammlung: die Erweiterung der Schulanlage Breite, über die am 17. April abgestimmt wird.
Dass das Schulhaus, das aus zwei Trakten aus den Jahren 1953 und 1985 besteht, erweitert werden muss, ist eigentlich unbestritten, denn schon jetzt muss wegen Platzmangel auch noch in Containern unterrichtet werden. Weit umstrittener ist die Art und Weise, wie dieser Erweiterungsbau aussehen soll. Weiterlesen

Der Heimatschutz Schaffhausen lädt zum Rundgang im Quartier ein

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Gartenstadt Breite

Im Breitequartier lassen sich die Ideen und ursprünglichen Visionen einer Gartenstadt heute noch ablesen.
Der Rundgang geht auf verschiedenen Stationen den Spuren der einstigen Stadt- und Quartierplanung sowie den damaligen und heutigen Funktionen nach.
Am 4.6.2016 um 09.15 Uhr treffen sich Interessierte bei der Bushaltestelle Schützenhaus. Rundgang ca. 1,5 Stunden, anschliessend Forum und Apéro. Der Heimatschutz Schaffhausen freut sich auf viele Teilnehmer.

Programm_Schaffhausen_Gartenjahr

 

Ja zur Erweiterung der Schulanlage Breite

Raum für Primarklassen und Tagesstrukturen

Am 17. April 2016 entscheiden die Stimmbürger der Stadt Schaffhausen, ob auf der Breite die Schulanlage erweitert wird und welche Variante gebaut werden soll. An der Urne kann zwischen Varianten gewählt werden.

Mit einem überzeugten zweimal Ja kann die Stimmbevölkerung eine jahrelange Planungsgeschichte zu Ende führen und die Schulraumnot im „Schulkreis West“ beheben.

Warum muss Schulanlage Breite erweitert werden?

    • Für drei Mittelstufenklassen (4./5. und 6. Klasse) fehlen seit Jahren die Klassenzimmer im Breiteschulhaus. Die Schüler müssen in die Steigschule ausweichen.
    • Angesichts der regen Bautätigkeit auf der Breite und damit dem laufenden Zuzug von Familien ist die Notwendigkeit für ein zusätzliches, neues Primarschulhaus im Gebiet ausgewiesen.
    • Die fehlende Aula verhinderte klassenübergreifende und kulturelle Aktivitäten. Mit dem Bau eines Multifunktionsraum sowohl der Unterricht aufgewertet als auch wichtige Bedürfnisse von Dritten (Vereinen) erfüllt werden.
  • Der neue Aussensportplatz erweitert eine sinnvolle Gestaltung im Sportunterricht und zugleich werden die viel zu engen Pausenplatzverhältnisse erweitert.
  • Die bestehenden zwei Containerräume sind baufällig und müssen ersetzt werden.

 

 Geplantes Raumprogramm

  • 6 Normalklassenzimmer mit den dazugehörigen Gruppenräumen 3 Werkräume für textiles Werken mit Materialraum
  • Lehrerzimmer , Vorsteherbüro, Kopierraum, Besprechungsräume für Logopädie, Stützunterricht
  • 1 Multifunktionaler Raum (Aula)
  • 5 ½ Zimmer Wohnung für den Hauswart
  • Räume für die ausserschulische Betreuung von 22 Kindergarten- und Primarschulkindern

An der Urne kann zwischen zwei Varianten gewählt werden.

Weil die Vorlage des Stadtrates 2013 aus Kostengründen keine Mehrheit im Parlament fand, musste die Baufachkommission neben dem Projekt «SHED» – ein grösserer Massivbau mit Sägezahndach – eine etwas günstigere Variante entwickeln, was zum Vorschlag «SOL» mit kleinteiligen Holzbauten führte. Letztlich konnte sich die Baufachkommission nicht einigen, welches von den zwei Projekten das bessere ist. Daher wurde eine Variantenabstimmung vorgeschlagen: Das Stimmvolk soll entscheiden, welches Schulhaus gebaut wird.
Schulhaus Breite Variante SHED«SHED» Sieger im Architekturwettbewerb

Ein grosser Baukörper mit Sägezahndach, in dem alle benötigten Räume integriert werden. Das bestehende Gebäude mit Abwartswohnung und Werkräumen wird abgerissen. Gebäudetyp :Massivbau nach den Richtlinien für Minergie A Eco.

Kosten:12 562 000 Franken bei einer Kostengenauigkeit von +/– 15 Prozent.
Das Sieger­projekt ‹SHED› überzeugte die Jury wie auch den Stadtrat städtebaulich durch den sparsamen Umgang mit dem verfügbaren Bauland im Areal und konzeptionell durch die klare ­Organisation auf zwei Geschossen, die durch die gewählten Strukturen flexibel bespielbar sind.

Schulhaus Breite Variante SOL

 «SOL»: Das wichtigste der drei Gebäude des Projekts Der Schulhaus-Neubau soll aus vorfabrizierten Holzelementen erstellt werden. Die Sparalternative aus Holzelementen entstand unter der Leitung der Baufachkommission. Drei Baukörper, die unterschiedliche Funktionen haben. Das bestehende Gebäude mit Abwartswohnung und Werkräumen wird saniert. Das zweistöckige Schulhaus und der einstöckige Pavillon für die Tagesstrukturen werden als Element- oder Modulbau in Holz erstellt.

Kosten: 10 072 000 Franken bei einer Kostengenauigkeit von +/– 15 Prozent.

Das Projekt ‹SOL› entspricht den schulischen Bedürfnissen und kann auch aus baulicher Sicht als qualitativ überzeugend beurteilt werden.
Wie das Projekt «SHED» erfüllt «SOL» dasselbe Raumprogramm.

 

 

 

 

Petition Verkehrssituation bei der Hohlenbaumstrasse 61 verbessern

Kreuzung Randenstrasse - HohlenbaumstrasseEinfahrt in die Randenstrasse von der Hohlenbaumstrasse her ist eng.  Zudem ist eine neue Ueberbauung  neben dem Atelier 61 ausgesteckt. Mit einer Petition an den Stadtrat verlangt Werner Geissberger eine Ueberprüfung der Verkehrssituation an diesem neuralgischen Punkt mit dem Ziel, die Durchfahrt übersichtlicher und flüssiger werden zu lassen.

Werner Geissberger hat am 6. März mitgeteilt, dass die Unterschriftensammlung abgeschlossen sei. Die Liste mit 66 Rückmeldungen wurden  Stadtrat Dr. Raphaël Rohner und dem Quartierverein Breite zugestellt. 
Petition Werner Geissberger Feb. 2016

 

 

 

 

Breitefest – Ein Fest fürs Quartier mit Zauber und Action

 

IMG_0946Sein 125jähriges Bestehen feierte der Quartierverein am Sonntag 8. August 2015. Um über 600 Gäste zu bewirten, standen zwei grosse Militärkochkessel mit Risotto und weitere Köstlichkeiten auf dem Pausenplatz des Breiteschulhauses.

Das Breitequartier ist nicht nur ein Sportquartier sondern ein ausserordentlich beliebtes Wohnquartier der Stadt Schaffhausen. 30 Prozent aller Einwohner unserer Stadt leben auf der Breite. Die hohe Lebensqualität in diesem Quartier zieht sowohl junge Familien als auch ältere Menschen an. Diese Qualitäten wissen die Breitianer gut zu verteidigen. Der Quartierverein ist Ventil und Sprachrohr für Anliegen und Interessen der Bewohner gegenüber den Behörden. Ohne diesen Verein würde die Breite sicher bis zu einem gewissen Grad von der Stadt vernachlässigt  und wertvolle öffentliche Grünflächen als Bauzone missbraucht  werden. Humankickers

125 Jahre Quartierverein Breite
Der Quartierverein Breite wurde 1890 gegründet. Da in einem grossen Quartier wie der Breite viele Menschen sowohl unterschiedlicher Generationen als auch mit einem vielfältigen kulturellen Hintergrund zusammenleben, braucht es einen Ort, wo die Bedürfnisse und Interessen der Bewohner ausgetauscht und aufgenommen werden können. Diese Funktion übernimmt der Quartierverein.In erster Linie ist der Verein aber ein Begegnungsort, wo sich die Menschen treffen und austauschen können. Jedes Jahr findet am letzten Samstag der Sommerferien das traditionelle Risottoessen statt, wenn die Leute teilweise direkt aus den Ferien kommen können sie sich gemütlich hinsetzen, sich mit den Nachbarn austauschen, bevor am Montag der Alltag wieder beginnt. Zum 125-Jahr-Jubiläum ist man sich im Vorstand schnell einig gewesen, dass dieses Jahr ein ganz besonderes Fest auf die Beine gestellt werden soll. Hauptorganisatorin des Breitefests war Désirée Steffenoni. Und das vielseitige Programm war dann auch ein tolles Fest auf dem Areal des Breiteschulhauses neben der KSS.

Ueli Schmerzer Breitefest 2015.bmpHöhenpunkte am Laufmeter
Ob Hüpfburgen, Schminkstand oder Tischfussball; für die kleinen Gäste gab es eine grosse Auswahl an Vergnügungsmöglichkeiten. Das Konzert der Alphornbläser war eher für die ältere Generation, wohingegen der Auftritt von «Kassensturz»-Moderator Ueli Schmezer und der jungen Schaffhauser Band Jah Pirates das jüngere Publikum erfreute. Um die 600 Gäste kamen und füllten den Platz am frühen Nachmittag. ‹

 

Informationsabend am 16.4.15 zur Handy-Antenne auf dem Gebäude Coop Riet

Der Widerstand gegen  die Absicht von Sunrise, auf dem Wohn- und Geschäftshaus an der
Rietstrasse 169 (Coop Riet) eine Funkantenne zu bauen, geht weiter.

Am Informationsabend vom 16. April 2015, 19.00 Uhr, im Laden der Firma Ernst Wanner AG, erhalten Nachbarn und Interessierte Gelegenheit, sich mit der Strahlenbelastung auseinanderzusetzen.
Die Organisatoren freuen sich auf viele Teilnehmer.

Mehr im Flyer Antenne auf Coop Rietstrasse

 

Rückblick auf die Generalversammlung vom 13. März 2015

Das Jubiläumsfest «125 Jahre Quartierverein Breite» steht noch bevor. Es wird am 9. August  gefeiert. Trotzdem war an der Generalversammlung des Quartiervereins Breite bereits positive Energie und «Jubiläumsschwung» spürbar, was auch im offerierten Jubiläumsapéro im Saal des Restaurants zum alten Schützenhaus zum Ausdruck kam.
Co-Präsidentin Doris Schmid konnte im Jahresbericht auf ein lebhaftes Vereinsjahr zurückblicken. Es war geprägt von den traditionellen Anlässen Quartierzmittag, Höhenfeuer am 1.August oder Räbenliechtliumzug und Adventsfenster, die alle sehr viele Besucher verzeichnen konnten. Ebenso gut besucht waren ein Rundgang mit der Stadtgärtnerei, der Abendspaziergang durch das Felsentäli, der Kurs Herbstdekorationen mit Blumen Weber und die Betriebsbesichtigung in der Balsamico-und Pastamanufaktur Peruch und andere mehr.

Vorstand nach der GV 2015 (2)

Vorstand QV Breite, es fehlt Stefan Oetterli

Für Aufregung und Einsatz sorgte die Teilschliessung der Breite-Post sowie die Volksmotion des Quartiervereins für die „Erhaltung der Fussball-und Trainingsplätze auf der Breite für den Jugend-und Breitensport“. Obwohl fast 3000 Stadtbürger die Volksmotion des Quartiervereins unterzeichneten fand der Vorstoss im Grossen Stadtrat vorerst keine Unterstützung. Co-Präsident René Schmidt wandelte das Anliegen dann in ein Postulat um, das dann im Grossen Stadtrat Gefallen fand und erheblich erklärt wurde. Somit ist die Forderung des Quartiervereins nun auch politisch akzeptiert.

Die Vereinsrechnung präsentierte Kassier Peter Fischbacher. Der Quartierverein steht finanziell solid da. Für das Sommerfest im Jubiläumsjahr bewilligt die Versammlung 9500 Franken. Neu in den Vorstand wurde Julia Blum gewählt. Alle weiteren Vorstandsmitglieder wurden einstimmig und mit Applaus für ein weiteres Jahr bestätigt.

Den Ausblick auf das viel versprechende Jahresprogramm erläuterte Désirée Steffenoni. Vorgesehen sind 12 Anlässe und ein Jubiläumsfest.

Lukas Kuhn, Lebensmittelinspektor

Vereinsmitglied Stadtrat Dr. Raphaël Rohner wies auf die gute Zusammenarbeit des Quartiervereins mit den städtischen Behörden hin und Hanspeter Hochreutener stellte  die Reparier-Werkstatt auf der Breite vor, wo Alltagsgegenstände unter kundiger Anleitung repariert werden können. – Trend. Auch in der Schweiz immer.

Im Anschluss an den statutarischen Teil gewährte Lukas Kuhn vom interkantonalen Labor einen spannenden Einblick in seine Arbeit in der Lebensmittelkontrolle in Schaffhausen.

 

 

 

C’est le provisoire qui dure – Providurium Breitestadion

Am 8. März 2015 lehnt  das Volk den Stadionkredit von zwei Millionen Franken deutlich mit 7847 Nein zu 5802 Ja ab. Noch ist nicht entschieden, ob Initiant Aniello Fontana trotz Geldstopp der Stadt das Projekt im Herblingertal bauen wird. Die Einnahmen der Stadien sind mit hohen Risiken und grossen Unsicherheiten verbunden. Ein rentables Projekt ohne Beteiligung der öffentlichen Hand ist trotz Mantelnutzung selten anzutreffen. Hohe Risikobereitschaft wird vorausgesetzt. Das ist Aniello Fontana auch bekannt.
Auch die Angst vor der drohenden Ueberbauung und Verdichtung des Stadionareals hat viele Breitebewohner wohl zur ablehnenden Haltung angeregt. Auch wenn das Stadion keinen Schönheitspreis verdient, bleibt es vermutlich noch einige Zeit erhalten und über die Standortfrage kann weiterhin heftig debattiert werden. Das Breitestadion mutiert wohl zum Providurium.

 

 

 

 

 

Trainingsplätze auf der Breite sollen erhalten bleiben

Das Anliegen, das als Volksmotion keine Mehrheit fand, wurde  in leicht abgeschwächter Form angenommen. Im Dezember 2013 war eine Volksmotion eingereicht worden. 2847 Stimmberechtigte hatten die Forderung unterstützt, die Fussball- und Trainingsplätze auf der Breite zu erhalten und polysportiv aufzuwerten. Das Anliegen war im Mai im Grossen Stadtrat diskutiert worden. Am Ende einer langen Diskussion war die Volksmotion damals mit 20 zu 1 Stimme deutlich abgelehnt worden. Grund dafür war eine als zu restriktiv empfundene Formulierung, gemäss deren kein einziger der Sportplätze auf der Breite je hätte überbaut werden dürfen. In der gleichen Sitzung wurde Grossstadtrat René Schmidt (GLP) aber aufgefordert, das Anliegen in abgeschwächter Form als Postulat noch einmal in den Rat zu bringen. Dies ist nun am 25.11.2014 geschehen. René Schmidt warb dafür, Flächen für Mannschaftssportarten zu erhalten, weil im Teamsport neben der Fitness auch geistige und soziale Fähigkeiten trainiert werden. «Sollen künftig die Kinder denn nur noch am Bildschirm Sport treiben?», fragte er.  Sein Postulat «Erhalt von Fussball- und Trainingsplätzen auf der Breite» wurde schliesslich mit 22 zu 4 Stimmen deutlich angenommen. Der Stadtrat hat damit den Auftrag erhalten, bald einen Bericht und Anträge zum Erhalt und zur Aufwertung der Sportflächen auf der Breite zu erarbeiten. (Bericht SN)

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