Kategorie-Archiv: Aktuelles

Petition Verkehrssituation bei der Hohlenbaumstrasse 61 verbessern

Kreuzung Randenstrasse - HohlenbaumstrasseEinfahrt in die Randenstrasse von der Hohlenbaumstrasse her ist eng.  Zudem ist eine neue Ueberbauung  neben dem Atelier 61 ausgesteckt. Mit einer Petition an den Stadtrat verlangt Werner Geissberger eine Ueberprüfung der Verkehrssituation an diesem neuralgischen Punkt mit dem Ziel, die Durchfahrt übersichtlicher und flüssiger werden zu lassen.

Werner Geissberger hat am 6. März mitgeteilt, dass die Unterschriftensammlung abgeschlossen sei. Die Liste mit 66 Rückmeldungen wurden  Stadtrat Dr. Raphaël Rohner und dem Quartierverein Breite zugestellt. 
Petition Werner Geissberger Feb. 2016

 

 

 

 

Breitefest – Ein Fest fürs Quartier mit Zauber und Action

 

IMG_0946Sein 125jähriges Bestehen feierte der Quartierverein am Sonntag 8. August 2015. Um über 600 Gäste zu bewirten, standen zwei grosse Militärkochkessel mit Risotto und weitere Köstlichkeiten auf dem Pausenplatz des Breiteschulhauses.

Das Breitequartier ist nicht nur ein Sportquartier sondern ein ausserordentlich beliebtes Wohnquartier der Stadt Schaffhausen. 30 Prozent aller Einwohner unserer Stadt leben auf der Breite. Die hohe Lebensqualität in diesem Quartier zieht sowohl junge Familien als auch ältere Menschen an. Diese Qualitäten wissen die Breitianer gut zu verteidigen. Der Quartierverein ist Ventil und Sprachrohr für Anliegen und Interessen der Bewohner gegenüber den Behörden. Ohne diesen Verein würde die Breite sicher bis zu einem gewissen Grad von der Stadt vernachlässigt  und wertvolle öffentliche Grünflächen als Bauzone missbraucht  werden. Humankickers

125 Jahre Quartierverein Breite
Der Quartierverein Breite wurde 1890 gegründet. Da in einem grossen Quartier wie der Breite viele Menschen sowohl unterschiedlicher Generationen als auch mit einem vielfältigen kulturellen Hintergrund zusammenleben, braucht es einen Ort, wo die Bedürfnisse und Interessen der Bewohner ausgetauscht und aufgenommen werden können. Diese Funktion übernimmt der Quartierverein.In erster Linie ist der Verein aber ein Begegnungsort, wo sich die Menschen treffen und austauschen können. Jedes Jahr findet am letzten Samstag der Sommerferien das traditionelle Risottoessen statt, wenn die Leute teilweise direkt aus den Ferien kommen können sie sich gemütlich hinsetzen, sich mit den Nachbarn austauschen, bevor am Montag der Alltag wieder beginnt. Zum 125-Jahr-Jubiläum ist man sich im Vorstand schnell einig gewesen, dass dieses Jahr ein ganz besonderes Fest auf die Beine gestellt werden soll. Hauptorganisatorin des Breitefests war Désirée Steffenoni. Und das vielseitige Programm war dann auch ein tolles Fest auf dem Areal des Breiteschulhauses neben der KSS.

Ueli Schmerzer Breitefest 2015.bmpHöhenpunkte am Laufmeter
Ob Hüpfburgen, Schminkstand oder Tischfussball; für die kleinen Gäste gab es eine grosse Auswahl an Vergnügungsmöglichkeiten. Das Konzert der Alphornbläser war eher für die ältere Generation, wohingegen der Auftritt von «Kassensturz»-Moderator Ueli Schmezer und der jungen Schaffhauser Band Jah Pirates das jüngere Publikum erfreute. Um die 600 Gäste kamen und füllten den Platz am frühen Nachmittag. ‹

 

Informationsabend am 16.4.15 zur Handy-Antenne auf dem Gebäude Coop Riet

Der Widerstand gegen  die Absicht von Sunrise, auf dem Wohn- und Geschäftshaus an der
Rietstrasse 169 (Coop Riet) eine Funkantenne zu bauen, geht weiter.

Am Informationsabend vom 16. April 2015, 19.00 Uhr, im Laden der Firma Ernst Wanner AG, erhalten Nachbarn und Interessierte Gelegenheit, sich mit der Strahlenbelastung auseinanderzusetzen.
Die Organisatoren freuen sich auf viele Teilnehmer.

Mehr im Flyer Antenne auf Coop Rietstrasse

 

Rückblick auf die Generalversammlung vom 13. März 2015

Das Jubiläumsfest «125 Jahre Quartierverein Breite» steht noch bevor. Es wird am 9. August  gefeiert. Trotzdem war an der Generalversammlung des Quartiervereins Breite bereits positive Energie und «Jubiläumsschwung» spürbar, was auch im offerierten Jubiläumsapéro im Saal des Restaurants zum alten Schützenhaus zum Ausdruck kam.
Co-Präsidentin Doris Schmid konnte im Jahresbericht auf ein lebhaftes Vereinsjahr zurückblicken. Es war geprägt von den traditionellen Anlässen Quartierzmittag, Höhenfeuer am 1.August oder Räbenliechtliumzug und Adventsfenster, die alle sehr viele Besucher verzeichnen konnten. Ebenso gut besucht waren ein Rundgang mit der Stadtgärtnerei, der Abendspaziergang durch das Felsentäli, der Kurs Herbstdekorationen mit Blumen Weber und die Betriebsbesichtigung in der Balsamico-und Pastamanufaktur Peruch und andere mehr.

Vorstand nach der GV 2015 (2)

Vorstand QV Breite, es fehlt Stefan Oetterli

Für Aufregung und Einsatz sorgte die Teilschliessung der Breite-Post sowie die Volksmotion des Quartiervereins für die „Erhaltung der Fussball-und Trainingsplätze auf der Breite für den Jugend-und Breitensport“. Obwohl fast 3000 Stadtbürger die Volksmotion des Quartiervereins unterzeichneten fand der Vorstoss im Grossen Stadtrat vorerst keine Unterstützung. Co-Präsident René Schmidt wandelte das Anliegen dann in ein Postulat um, das dann im Grossen Stadtrat Gefallen fand und erheblich erklärt wurde. Somit ist die Forderung des Quartiervereins nun auch politisch akzeptiert.

Die Vereinsrechnung präsentierte Kassier Peter Fischbacher. Der Quartierverein steht finanziell solid da. Für das Sommerfest im Jubiläumsjahr bewilligt die Versammlung 9500 Franken. Neu in den Vorstand wurde Julia Blum gewählt. Alle weiteren Vorstandsmitglieder wurden einstimmig und mit Applaus für ein weiteres Jahr bestätigt.

Den Ausblick auf das viel versprechende Jahresprogramm erläuterte Désirée Steffenoni. Vorgesehen sind 12 Anlässe und ein Jubiläumsfest.

Lukas Kuhn, Lebensmittelinspektor

Vereinsmitglied Stadtrat Dr. Raphaël Rohner wies auf die gute Zusammenarbeit des Quartiervereins mit den städtischen Behörden hin und Hanspeter Hochreutener stellte  die Reparier-Werkstatt auf der Breite vor, wo Alltagsgegenstände unter kundiger Anleitung repariert werden können. – Trend. Auch in der Schweiz immer.

Im Anschluss an den statutarischen Teil gewährte Lukas Kuhn vom interkantonalen Labor einen spannenden Einblick in seine Arbeit in der Lebensmittelkontrolle in Schaffhausen.

 

 

 

C’est le provisoire qui dure – Providurium Breitestadion

Am 8. März 2015 lehnt  das Volk den Stadionkredit von zwei Millionen Franken deutlich mit 7847 Nein zu 5802 Ja ab. Noch ist nicht entschieden, ob Initiant Aniello Fontana trotz Geldstopp der Stadt das Projekt im Herblingertal bauen wird. Die Einnahmen der Stadien sind mit hohen Risiken und grossen Unsicherheiten verbunden. Ein rentables Projekt ohne Beteiligung der öffentlichen Hand ist trotz Mantelnutzung selten anzutreffen. Hohe Risikobereitschaft wird vorausgesetzt. Das ist Aniello Fontana auch bekannt.
Auch die Angst vor der drohenden Ueberbauung und Verdichtung des Stadionareals hat viele Breitebewohner wohl zur ablehnenden Haltung angeregt. Auch wenn das Stadion keinen Schönheitspreis verdient, bleibt es vermutlich noch einige Zeit erhalten und über die Standortfrage kann weiterhin heftig debattiert werden. Das Breitestadion mutiert wohl zum Providurium.

 

 

 

 

 

Trainingsplätze auf der Breite sollen erhalten bleiben

Das Anliegen, das als Volksmotion keine Mehrheit fand, wurde  in leicht abgeschwächter Form angenommen. Im Dezember 2013 war eine Volksmotion eingereicht worden. 2847 Stimmberechtigte hatten die Forderung unterstützt, die Fussball- und Trainingsplätze auf der Breite zu erhalten und polysportiv aufzuwerten. Das Anliegen war im Mai im Grossen Stadtrat diskutiert worden. Am Ende einer langen Diskussion war die Volksmotion damals mit 20 zu 1 Stimme deutlich abgelehnt worden. Grund dafür war eine als zu restriktiv empfundene Formulierung, gemäss deren kein einziger der Sportplätze auf der Breite je hätte überbaut werden dürfen. In der gleichen Sitzung wurde Grossstadtrat René Schmidt (GLP) aber aufgefordert, das Anliegen in abgeschwächter Form als Postulat noch einmal in den Rat zu bringen. Dies ist nun am 25.11.2014 geschehen. René Schmidt warb dafür, Flächen für Mannschaftssportarten zu erhalten, weil im Teamsport neben der Fitness auch geistige und soziale Fähigkeiten trainiert werden. «Sollen künftig die Kinder denn nur noch am Bildschirm Sport treiben?», fragte er.  Sein Postulat «Erhalt von Fussball- und Trainingsplätzen auf der Breite» wurde schliesslich mit 22 zu 4 Stimmen deutlich angenommen. Der Stadtrat hat damit den Auftrag erhalten, bald einen Bericht und Anträge zum Erhalt und zur Aufwertung der Sportflächen auf der Breite zu erarbeiten. (Bericht SN)

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Herzliche Einladung zur Mitgestaltung der städtischen Wohnraumstrategie


Zukunftskonferenz vom 17. Januar 2015, 09.00 -16.00

Bild Zukunftskonferenz 2015

Blick in die Vergangenheit
Wer erinnert sich noch an die «Zukunfts-werkstatt Breite»?
Vor 10 Jahren fand eine Zusammenkunft von engagierten und motivierten Quartierbewohnern statt. Sie äusserten erhebliche Bedenken wegen der zunehmenden Flut von Anlässen, verbunden mit dem entsprechenden Verkehrsaufkommen.

In der Folge entwickelte eine Gruppe Quartierbewohner mit dem Namen «Standpunkt Breite» zusammen mit dem QV-Vorstand einen Vorschlag an den Stadtrat, wie die nachhaltige Entwicklung der Wohn- und Lebensqualität im Quartier basisdemokratisch ausgelotet werden könnte: in einer Zukunftswerkstatt. Nach intensiven Diskussionen in vier themenorientierten Arbeitskreisen stellten die rund 60 teilnehmenden Quartierbewohner dem Stadtrat mehrheitsfähige, kreative Lösungen zur Quartierentwicklung zur Verfügung: Die Vision, das grüne Kapital auf der Breite, das der ganzen Stadtbevölkerung gehört, so weit wie möglich für öffentliche Bedürfnisse wie Schulen und Sportanlagen zu nutzen, war letztlich der Konsens der Zukunftswerkstatt. 

Offenbar war der Stadtrat mit den Vorschlägen nur kurz zufrieden und setzte bald darauf seine Hoffnung auf das Projekt PASS (Potenzial Aktivierung Stadt Schaffhausen), das mittels Verkauf von öffentlichen Grünflächen Geld in die Stadtkasse spülen sollte. Inzwischen hat sich die Baulust der Stadtbehörden unter dem Druck von demokratischen Entscheidungen (z.B. Hohbergabstimmung) und dem Widerstand der Bevölkerung (z.B. Urwerf und Wagenareal) etwas gemässigt. Die Zielrichtung heisst neu qualitatives und nicht mehr quantitatives Wachstum. Die Wohnraumstrategie soll weniger top down vom Stadtrat gesteuert werden sondern mehr partizipativ unter Einbezug der Bevölkerung.  Weiterlesen

Postulat für den Erhalt der FCS-Trainingsplätze für Junioren

Der Stadtrat wird gebeten, Fussball- und Trainingsplätze auf der Breite für den Jugend- und Breitensport zu erhalten und polysportiv aufzuwerten. Dem Grossen Stadtrat ist möglichst bald Bericht und Antrag zu unterbreiten.

Dieses Postulat wurde am 3. Juni 2014 von René Schmidt und 17 Mitunterzeichnern eingereicht. Das Postulat nimmt die Forderung der von 3000 Stadtbürgern unterzeichneten Volksmotion auf, weil nach wirrer Diskussion im Grossen Stadtrat, die Volksmotion nicht erheblich erklärt wurde und damit viele Bürger vor den Kopf gestossen wurden.
Das Anliegen, die Sportplätze auch für die kommende Generationen zu erhalten, hat unendliche viele guten Gründe. Natürlich sind auch Kompromisse mit Wohnbauten denkbar. Mindestens zwei Fussballplätze für die über 300 Junioren und die vielen Amateurmannschaften dürfen gemäss dominierender Volkmeinung nicht zubetoniert werden. Der Rasenteppich gehört der Schaffhauser Bevölkerung und darf nicht versilbert werden.  Wer alles bloss des Geldes wegen tut, wird bald des Geldes wegen alles tun und die Jugend verkaufen.
Angesichts der Notwendigkeit und der wachsenden Einsicht im Stadtparlament Freihalteräume zu schaffen, bestehen gute  Chancen für eine Ueberweisung des Postulats.
Postulat_042014_Erhalt_Trainingsplätze

 

 

 

Anwohner rekurrieren gegen Handyantenne im Riet

Sunrise will eine Mobilfunkantenne auf dem Wohn- und Geschäftshaus an der Rietstrasse 169 (Coop Riet) errichten. Anwohner wehren sich dagegen, weil sie Strahlenbelastung befürchten. Gemäss Baubewilligung des Stadtrates vom 6.5.2014 sind die  Vorschriften eingehalten. Die Federführung im Beschwerdeverfahren seitens der Anwohner hat Daniel Angst (siehe beigefügter Informationsbrief) übernommen.
Die geplante Handyantenne sorgt für Unruhe im Quartier insbesondere im Bereich Riet. Die Anwohner bemängeln in einer mehrseitigen Rekursschrift  Verfahrensfehler und verlangen aus aufsichts- und baurechtlichen Gründen die Aufhebung der Baubewilligung. Nun wird der Regierungsrat entscheiden müssen.

Rekurs gegen Handyantenne Riet, Sammelaktion 2014