Kategorie-Archiv: Volksmotion

C’est le provisoire qui dure – Providurium Breitestadion

Am 8. März 2015 lehnt  das Volk den Stadionkredit von zwei Millionen Franken deutlich mit 7847 Nein zu 5802 Ja ab. Noch ist nicht entschieden, ob Initiant Aniello Fontana trotz Geldstopp der Stadt das Projekt im Herblingertal bauen wird. Die Einnahmen der Stadien sind mit hohen Risiken und grossen Unsicherheiten verbunden. Ein rentables Projekt ohne Beteiligung der öffentlichen Hand ist trotz Mantelnutzung selten anzutreffen. Hohe Risikobereitschaft wird vorausgesetzt. Das ist Aniello Fontana auch bekannt.
Auch die Angst vor der drohenden Ueberbauung und Verdichtung des Stadionareals hat viele Breitebewohner wohl zur ablehnenden Haltung angeregt. Auch wenn das Stadion keinen Schönheitspreis verdient, bleibt es vermutlich noch einige Zeit erhalten und über die Standortfrage kann weiterhin heftig debattiert werden. Das Breitestadion mutiert wohl zum Providurium.

 

 

 

 

 

Trainingsplätze auf der Breite sollen erhalten bleiben

Das Anliegen, das als Volksmotion keine Mehrheit fand, wurde  in leicht abgeschwächter Form angenommen. Im Dezember 2013 war eine Volksmotion eingereicht worden. 2847 Stimmberechtigte hatten die Forderung unterstützt, die Fussball- und Trainingsplätze auf der Breite zu erhalten und polysportiv aufzuwerten. Das Anliegen war im Mai im Grossen Stadtrat diskutiert worden. Am Ende einer langen Diskussion war die Volksmotion damals mit 20 zu 1 Stimme deutlich abgelehnt worden. Grund dafür war eine als zu restriktiv empfundene Formulierung, gemäss deren kein einziger der Sportplätze auf der Breite je hätte überbaut werden dürfen. In der gleichen Sitzung wurde Grossstadtrat René Schmidt (GLP) aber aufgefordert, das Anliegen in abgeschwächter Form als Postulat noch einmal in den Rat zu bringen. Dies ist nun am 25.11.2014 geschehen. René Schmidt warb dafür, Flächen für Mannschaftssportarten zu erhalten, weil im Teamsport neben der Fitness auch geistige und soziale Fähigkeiten trainiert werden. «Sollen künftig die Kinder denn nur noch am Bildschirm Sport treiben?», fragte er.  Sein Postulat «Erhalt von Fussball- und Trainingsplätzen auf der Breite» wurde schliesslich mit 22 zu 4 Stimmen deutlich angenommen. Der Stadtrat hat damit den Auftrag erhalten, bald einen Bericht und Anträge zum Erhalt und zur Aufwertung der Sportflächen auf der Breite zu erarbeiten. (Bericht SN)

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Postulat für den Erhalt der FCS-Trainingsplätze für Junioren

Der Stadtrat wird gebeten, Fussball- und Trainingsplätze auf der Breite für den Jugend- und Breitensport zu erhalten und polysportiv aufzuwerten. Dem Grossen Stadtrat ist möglichst bald Bericht und Antrag zu unterbreiten.

Dieses Postulat wurde am 3. Juni 2014 von René Schmidt und 17 Mitunterzeichnern eingereicht. Das Postulat nimmt die Forderung der von 3000 Stadtbürgern unterzeichneten Volksmotion auf, weil nach wirrer Diskussion im Grossen Stadtrat, die Volksmotion nicht erheblich erklärt wurde und damit viele Bürger vor den Kopf gestossen wurden.
Das Anliegen, die Sportplätze auch für die kommende Generationen zu erhalten, hat unendliche viele guten Gründe. Natürlich sind auch Kompromisse mit Wohnbauten denkbar. Mindestens zwei Fussballplätze für die über 300 Junioren und die vielen Amateurmannschaften dürfen gemäss dominierender Volkmeinung nicht zubetoniert werden. Der Rasenteppich gehört der Schaffhauser Bevölkerung und darf nicht versilbert werden.  Wer alles bloss des Geldes wegen tut, wird bald des Geldes wegen alles tun und die Jugend verkaufen.
Angesichts der Notwendigkeit und der wachsenden Einsicht im Stadtparlament Freihalteräume zu schaffen, bestehen gute  Chancen für eine Ueberweisung des Postulats.
Postulat_042014_Erhalt_Trainingsplätze

 

 

 

Volksmotion endete im Grossen Stadtrat im juristischen Sumpf – Fortsetzung als Postulat?

Die Volksmotion für den Erhalt der Fussball- und Trainingsplätze auf der Breite wurde am 20.5.2014 vom Grossen Stadtrat abgelehnt. Der Rat hat die Motion nicht überwiesen, weil er die Formulierung als zu weitgehend empfand. Stadtrat Urs Hunziker kündigte ein Freizeitanlagenkonzept mit reservierten Fussballplätzen an, störte sich aber am Umstand, dass der Erhalt sämtlicher Sportplätze auf der Breite gefordert wurde.
Sein Vorschlag, statt den vollständigen Erhalt zu verlangen, solle man die Motion so abändern, dass lediglich ein im Umfang nicht definierter Verbleib von Plätzen erfolgen solle, hätte möglicherweise dafür gesorgt, dass eine Mehrheit im Rat die Volksmotion unterstützt hätte. Der Text einer Volksmotion darf nicht geändert werden, meinten aber die Juristen unter den Grossstadträten. Das war der Knackpunkt. Der vollständige Erhalt aller Sportplätze war an diesem Abend nicht mehrheitsfähig und die Volksmotion wurde abgelehnt.
Der Volkswille zum Erhalt von Fussballplätzen für den Breitensport auf der Breite ist aber nicht vom Tisch. Der Druck bleibt bestehen. Die Zielsetzung der Volksmotion wird wohl im Rahmen eines Postulats im Grossen Stadtrat Gefallen finden. Sonst wäre eine Volksinitiative ein mögliches Instrument, um der Spielvereinigung und der FCS-Nachwuchsabteilung die Trainingsplatzzukunft zu sichern. Das letzte Wort hat bekanntlich der Stimmbürger.

 

 

Wie geht es weiter mit der Volksmotion?

Gemeinsam mit vielen jungen Sportlern und Mitgliedern des Quartiervereins Breite übergab der Vorstand am 4.12.2013 die über 3000 Unterschriften der Volksmotion für den Erhalt der Breite-Trainingsplätze an Stadtpräsident Thomas Feurer. Die Einwohnerkontrolle bestätigte, dass 2847 davon gültig sind. Das Anliegen, die Sportflächen auf der Breite zu erhalten und für andere Sportarten aufzuwerten, ist über das Quartier hinaus auf einen überwältigenden Zuspruch gestossen. Nun steht die Volksmotion zur Behandlung im Grossen Stadtrat auf der Traktandenliste. Die dominierende Stimmungslage in der Bevölkerung ist eindeutig. Es ist deshalb zu hoffen, dass in allen Parteien das Anliegen der Bevölkerung Gehör findet und die Volksmotion an einer der nächsten Sitzungen erheblich erklärt wird.

Auch der Stadtrat ist bezogen auf das Thema sensibilisiert. Im Rahmen des Projekts Zukunft Stadtleben finden differenziertere Betrachtungen statt. Die hohe Zustimmung zur Volksmotion hat wohl auch ein kreatives Nachdenken ausgelöst. Das Tempo der Wohnbauentwicklung auf öffentlichem Grund wird von der Bevölkerung wesentlich mitbestimmt und weniger von Masterplänen diktiert. Die notwendige Verdichtung in unserer Stadt wird ohne Berücksichtigung der Volksmeinung kaum in befriedigender Art und Weise geschehen können: Verdichtung hat einen direkten Bezug zu Frei- und Grünräumen. Die laufende Verdichtung durch die extreme private Bautätigkeit im ganzen Stadtgebiet muss im öffentlichen Bereich durch Frei- und Grünräume kompensiert werden.
Stadtrat Dr. Raphaël Rohner stellte am 17. Dezember 2013 in einer Grossratssitzung eine vorausschauende Freiraumplanung in Aussicht, die sowohl die Qualitäten als auch das notwendige Mass an Aussenräumen sichert. Dazu gehört eine angemessene Bereitstellung von Plätzen für den Breitensport. Die Vorstellung der städtischen Freiraumplanung wird wohl anregende und hoffentlich zielführende Diskussionen über dieses wichtige Thema auslösen. 

Volksmotion fordert Sportplatzfenster auf der Breite erhalten – 3087 Stimmbürger unterstützen das Anliegen

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Am Mittwoch, 4. Dezember 2013, um 14.00 Uhr wurde die Volksmotion vor dem Stadthaus dem Stadtpräsidenten Thomas Feurer und dem Stadtschreiber Christian Schneider persönlich übergeben. Eine bunt gemischte Zuschauerkulisse dokumentierte das existentielle Interesse der Sportvereine am Erhalt von Breitensportanlagen. An der Übergabe nahmen der Vorstand des Quartiervereins Breite, die Präsidenten der Spielvereinigung, Peter Pfeiffer, und des FC Schaffhausen, Hans Stamm, begleitet von einigen Junioren sowie die Leiterinnen der Mädchenriege, Irene Schneider und Nicole Mathys teil. Auch die jüngste Turngeneration war vertreten durch die MUKI-Leiterinnen Dominique Gaido und Priska Ochsner. Bunt gemischt standen auch kleine und grosse Turnerinnen im Zuschauerkreis und bezeugten, dass nicht nur Fussball sondern auch das Kinderturnen auf eine zweckmässige Infrastruktur  angewiesen ist.
Der Vorstand dankt allen Mitunterzeichnern für Ihre engagierte Unterstützung. Ein spezieller Dank gebührt auch Didi Schellinger, der mit 750 Unterschriften zum sensationellen Resultat beigetragen hat. 
3087P1090289 - Kopie h stimmberechtigte Stadtbürgerinnen und Bürger fordern den Stadtrat mit ihrer Unterschrift unter der Volksmotion dazu auf, sich für den Erhalt der Fussball- und Trainingsplätze auf der Breite einzusetzen und die Anlage polysportiv aufzuwerten. Die hohe Zahl der Unterschriften verleiht dem Anliegen Nachdruck, dass das städtische Land auch nachfolgenden Generationen als Gestaltungsspielraum erhalten bleibt!
Wir haben uns sehr gefreut über die geschätzte Anwesenheit der Sportvereine mit Ihren Präsidenten und Leiterinnen bei der Uebergabe der Volksmotion!

Übergabe der Volksmotion des Quartiervereins Breite 4.12.2013 um 14.00 Uhr

Trainingsplätze Google earthBild1 defMehr als 3000 stimmberechtigte Stadtbürgerinnen und Bürger fordern den Stadtrat mit ihrer Unterschrift unter der Volksmotion dazu auf, sich für den Erhalt der Fussball- und Trainingsplätze auf der Breite einzusetzen und die Anlage polysportiv aufzuwerten. Die hohe Zahl der Unterschriften verleiht dem Anliegen Nachdruck, dass das städtische Land auch nachfolgenden Generationen als Gestaltungsspielraum erhalten bleibt. Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern der Volksmotion und werden über die Behandlung unserer Motion berichten. Wer noch nicht unterschrieben hat, kann dies noch bis zum 3. Dezember nachholen!

Am Mittwoch, 4. Dezember 2013, um 14.00 Uhr wird die Volksmotion vor dem Stadthaus dem Stadtpräsidenten Thomas Feuer und dem Stadtschreiber Christian Schneider persönlich übergeben. An der Übergabe nehmen der Vorstand des Quartiervereins Breite, die Präsidenten der Spielvereinigung, Peter Pfeiffer, und des FC Schaffhausen, Hans Stamm,  begleitet von einigen Junioren sowie die Leiterin der Mädchenriege, Irene Schneider, mit einigen Turnerinnen teil. Natürlich freuen wir uns auch über viele weitere Anwesende.

 

 

2300 Unterschriften und weiter geht’s!

Heute, am 14 Oktober 2013, wurde die Hürde von 2300 Unterschriften übersprungen. Das ist ein Rekord für eine Volksmotion, die vom Engagement der StimmbürgerInnen getragen und von keiner politischen Partei unterstützt wird.
Als nächstes Ziel setzt sich der Vorstand des Quartiervereins die Marke von 2500 Unterschriften. Dass bisher so viele Unterschriften so schnell zusammen gekommen sind, belegt, dass es sich hier um eine echte Volksbewegung handelt, es belegt das Interesse einer grossen Zahl an Menschen am Erhalt einer Sportinfrastruktur für die Jugend an zentraler Lage und es belegt, dass das Thema ernst genommen wird. Ist es denn so vermessen, eine Wohnbau- und Stadtentwicklung anzustreben, in welcher Grünflächen für den Junioren- und Breitensport nicht überbaut werden dürfen?

Weitere Unterschriftenbogen ausdrucken: QV_Breite_Volksmotion_Fussballplaetze
Jede Unterschrift zählt: Herzlichsten Dank!

 

 

Starsammler Didi Schellinger

Wenn es um die Förderung von Sportanlagen und Fussball geht, schägt die Stunde unseres erfolgreichsten Sammlers Didi Schellinger. Der leidenschaftliche Unterschriftenjäger, der für eine original empfangene Unterschrift keine Mühen scheut, hat bereits 250 Fans unserer Volksmotion aufgespürt. Seine persönliche Zielssetzung setzt er auf 300 Unterschriften. Herzlichen Dank Didi für deine Megaunterstützung.