Wiederum erfolgreiche Weihnachtspäckliaktion auf der Breite

Die Not im Osten Europas etwas lindern und ein Zeichen der Hoffnung für Bedürftige zu Weihnachten setzten – das will die Aktion Weihnachtspäckli. Eine der 420 Sammelstellen war auch dieses Jahr wieder auf der Breite in Schaffhausen.
weihnachtspaeckliaktion_2016
Bereits zum vierten Mal fand am Samstag, 5. November, ein Sammeltag im Breite-Quartier statt, organisiert vom Quartier­verein und der Chrischona Gemeinde. Von der Stadt erhielten wir die Bewilligung, uns an einer gedeckten Bushaltestelle in der Nähe von Einkaufsläden einzurichten. Dort hielten sich fleissige Hände bereit, die gespendeten Artikel zusammen mit schönen, selbst gestrickten Socken und Mützen zu verpacken. Auch konnten sie schon fertige Päckli entgegennehmen, wel­che Kinder zusammen mit den Eltern gemacht hatten. Andere Helfer standen vor den Läden und erklärten den Passanten die Aktion. Trotz Hektik liessen sich viele Leute ansprechen und wir konnten ihnen einen Einkaufszettel mit den mögli­chen Zutaten mitgeben, welche sie nach dem Einkauf uns abgaben.
So kam eine Frau aus dem Laden, in der einen Hand eine volle Einkaufstasche, in der anderen 2 Guetzli-Schachteln. Paff erstaunt war die Helferin, als die Frau ihr nicht die Guetzli, sondern die ganze Einkaufstasche überreichte. Eher betroffen machte die Situation, als eineweihnachtsaeckliaktion_2016_a andere Frau erklärte, sie habe nur einen Einkaufsgutschein über 10 Franken und uns trotzdem ein Pack Teigwaren abgab. Eine Helferin, die zum ersten Mal dabei war und sich mutig vor den Laden stellte, schrieb nach dem Einsatz folgendes Email: „Ich bin gerade sehr glücklich von der Päckliaktion zurück! Fast alle angefragten Personen haben etwas gekauft für ein Päckli, ich glaube, das wird ein voller Erfolg.“
Und wie recht sie hatte! Bis am Abend kamen fast 300 Päckli zusammen und ein ansehnlicher Geldbetrag für die Transportkosten. Auch für das Wetter waren wir dankbar: Trotz mieser Wetter­prognose war es den Tag durch mehr oder weniger trocken, bis die Päckli „im Trockenen“ waren. Erst beim Aufräumen begann es zu schütten.
Monika und Peter Fischbacher