Postservice – Sorgen

Nicht wenige Anwohnerinnen und Anwohner des Sandackerquartiers auf der Breite wunderten sich darüber, dass der Briefeinwurf bei der Bushaltestelle Quellenstrasse von der Post kürzlich abmontiert wurde und forderten den Quartierverein Breite auf, er solle sich gegen diesen Abbau des Service Public wehren. Leider wurde der Quartierverein über die Briefkastenausdünnung nicht informiert. Vielleicht hätte ein klärendes Gespräch den Abbau dieser Postdienstleistung verhindern oder mindestens Einsicht bei den verärgerten Postkunden fördern können, wenn konkretere Angaben über die geringe Nutzung des entfernten Briefeinwurfs kommuniziert worden wären. Warum meidet die Post die direkte Kommunikation mit den Quartiervereinen? Inzwischen kommentierte die SN am 7.2.2018 die unglückliche Situation. In diesem Artikel wurde auch in Erinnerung gerufen, dass für die Poststelle Breite eine neue Lösung geprüft werde. Mit 10‘000 Einwohnern im Einzugsbereich wird die Breitepost gut frequentiert und macht das Quartier lebendig und attraktiv. Der Anspruch dieses Quartiers auf umfassende Postdienstleistungen ist legitim und darf nicht in Frage gestellt werden. Der Quartierverein Breite erwartet vom Gelben Riesen gute kundenfreundliche Dienstleistungen und sucht eine konstruktive Zusammenarbeit. Den Service Public wollen wir auf der Breite (er)leben und uns nicht vom Hörensagen vorstellen müssen.

René Schmidt
Co-Präsident Quartierverein Breite